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Sozialräumliche mobile Jugendarbeit
Das Team Jugendarbeit ist für alle Jugendlichen in einer Kommune da. Es hat keinen fest umrissenen Leistungskatalog, wie zum Beispiel
das Jugendhaus. Die Aufgaben entwickeln sich ständig im Dialog zwischen Jugendlichen, Verwaltung, Gemeinderat, Unterausschüssen, anderen Akteuren und in der Kommune.
Derzeit gibt es beim Postillion e.V. folgende Teams: - Interkommunales Team Ketsch/Brühl und Reilingen (Teamleitung Andrea Kroll) - Interkommunales Team Eppelheim/Plankstadt (Teamleitung Kirsten Erbach) - Interkommunales Team Schönau/Eberbach (Teamleitung Elvira Beisel) - Interkommunales Team Rauenberg/Spechbach (Teamleitung Frederike Bün) Das Jugendhaus als verlässliche Anlaufstelle Wichtig ist, dass ein verlässlicher Raum zur Verfügung gestellt wird, wo Jugendliche bei Bedarf eine Ansprechperson finden. Um eine Verlängerung der Öffnungszeiten zu gewährleisten, setzen wir junge Menschen ein, die auch eine Aufwandentschädigung bekommen. Dadurch kann gewährleistet werden, dass gerade in den Kommunen eine feste Anlaufstelle etabliert wird, wo Jugendliche sich in ihrer Freizeit treffen können. Die Aufgabe des Jugendarbeiters ist es dies begleitend zu unterstützen. Aufsuchen der Jugendlichen an den Schulen Durch eine geänderte Schulpolitik in Baden-Württemberg halten sich Kinder und Jugendliche am Nachmittag zunehmend länger an Schulen auf. In der Mobilen Jugendarbeit geht es um Folgendes: 1. Hilfe zu geben bei individuellen Notlagen von Kindern und Jugendlichen in der Kommune. 2. Bei Schulklassen, die als problematisch gelten, kann Schulsozialarbeit die Klassengemeinschaft unterstützen und soziales Lernen gefördert werden, was sich wiederum auch auf das Miteinander im Gemeinwesen auswirkt. 3. Die Verbindung zwischen Schule und Jugendamt zu fördern, damit sich Kinder und Jugendliche beratend an die Schulsozialarbeit wenden können. Die Arbeit an den Schulen ist Teil der Aufgaben des interkommunalen Teams, auch wenn wir hier meist eigene spezialisierte Mitarbeiter/innen innerhalb der Teams einsetzen. Mobile Betreuung/Gemeinwesenarbeit Soziale Konflikte im öffentlichen Raum auf Plätzen, Straßen und einzelnen Freizeitflächen und im privaten Bereiche, benötigen zur schnellen und nachhaltigen Lösung ein rasches und gezieltes Eingreifen der Jugendhilfe. Immer dann, wenn Anwohner sich beschweren, geht es darum zwischen diesen und den Jugendlichen zu moderieren, bzw. für beide Gruppen als Ansprechperson da zu sein. Ziel ist es dabei, Bürgern egal, welchen Alters das Gefühl zu geben, dass ihre Anliegen ernst genommen werden und sich der Staat im Rahmen der öffentlichen Daseinsfürsorge um Lösungen bemüht. Parallel bietet das interkommunale Team auch Sprechstunden für Anwohner in den jeweiligen Rathäusern an, um deren Belange anzuhören und zu vermitteln. Es geht nicht darum Jugendliche zu vertreiben, sondern sie einzubeziehen, damit auch sie das Gefühl haben im Gemeinwesen akzeptiert zu werden. Anlaufstelle Beratungsangebote Das Team Jugendarbeit ist auch eine Anlaufstelle, um an Jugendliche Beratungsangebote zu vermitteln. Vor allen Dingen ist das Team Ansprechpartner für alle Jugendlichen, Jugendleiter, Eltern, Lehrer, etc. des Gemeinwesens in Freizeit- und Erziehungsfragen. Es verweist auf Angebote von Beratungsinstitutionen und eigene Beratung. Intensive Beratung soll nicht erfolgen, lediglich eine kurze Beratung. Hierzu gibt es regelmäßige Sprechstunden im Rathaus, aber auch in den Jugendhäusern. Es ist Anlaufstelle auch für Erwachsene, die sich in Jugendfragen beraten lassen möchten. Zielorientierte Steuerung Die Bedarfe von Jugendlichen verändern sich sehr dynamisch. Hinzu kommt, dass von der Politik immer wieder neue gesellschaftliche Themen aufgebracht werden. Daher soll das interkommunale Team auch die Politik informieren. Es soll für die Interessen von Jugendlichen werben, bzw. Jugendliche dazu motivieren, ihre Interessen selbstständig auch gegenüber der Kommunalpolitik zu vertreten. Neben den zentralen Vorgaben, die die Politik dem interkommunalen Team geben wird, um die tägliche Arbeit zielorientierter zu gestalten, sollte ein kleine Arbeitsgruppe gebildet werden, deren Mitglieder dem interkommunalen Team auch kurzfristige Arbeitsaufträge erteilen können. Mitglieder müssen zwingend sein: Vernetzung Der Postillion e.V. ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg. | ||||||||||||||||||